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Anwendungen             BRUSA ISO9001 Certificate
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Coaster, was ist das?
Der Coaster ist das erste serienreife Selbstfahrer-Verkehrs-System zur Beförderung von Personen und Lasten. Der Coaster vereint die Vorteile des Individualverkehrs und vermeidet gleichzeitig die Nachteile bekannter öffentlicher Verkehrsmittel.

BRUSA Elektronik AG entwickelt für dieses Fahrzeug die gesamte Leistungselektronik wie den Hochdrehmoment-Antrieb, die Ladetechnik und die Hilfstromversorgung, sowie das Konzept des Selbstfahrers, die dazu notwendigen Steuergeräte und das Sicherheitskonzept.
Systemvorteile für den Anwender Der Coaster verbindet die Vorteile des öffentlichen Verkehrs mit den Vorteilen des Individualverkehrs:
  • spontane Benutzung und Verfügbarkeit (ohne Planung und ohne Fahrplan Tag und Nacht verfügbar)
  • schnell und direkt; kein Umsteigen, keine Staus
  • subjektiv kontrollierbar (es fährt, wenn es gebraucht wird, auch in verkehrsarmen Nachtzeiten)
  • keine Abstellprobleme bei Nichtgebrauch (parkieren)
  • Fahrzeit kann anderweitig genutzt werden
  • Kosten nur bei Benutzung (im Gegensatz zum Privat-Auto)

Systemvorteile für den Betreiber Die wesentlichen Systemvorteile liegen in der Flexibilität des Systems.
  • Die Streckenführung kann durch die engen Radien und die hohe Steigfähigkeit optimal an die gegebenen Bedingungen angepasst werden.
  • Die einfache Streckenkonstruktion (einfache Betonfundamente mit Stützen, Rohrkonstruktion als Schienen) hält die Streckenkosten sehr tief.
  • Keine Leerlaufverluste: Energie braucht die Bahn nur, wenn sie auch fährt. Und fahren muss sie nur, wenn Gäste da sind.
  • Ausbaubar: Es kann mit wenigen Fahrzeugen geplant werden. Um später die Kapazität zu erhöhen, ergänzt man einfach die Anzahl Fahrzeuge.
  • Die Fahrzeugbatterien werden erst über Nacht vollgeladen. Dies ermöglicht einen hohen Anteil von günstigem Nachtstrom.

Eckdaten
  • Schiengebundenes Elektrofahrzeug mit 6-8 Plätzen und eigenem Antrieb
  • Energiespeicherung an Bord (Energierückgewinnung)
  • Modulare Schienensysteme und Fundamente
  • Maximale Steigfähigkeit: 50%
  • Engster Radius: 6 Meter
  • Spurweite: 1 Meter
  • Max. Fahrgeschwindigkeit: ca. 80 km/h
  • Kapazität derzeit: 3000 Personen/Stunde/Richtung

Technik
Antrieb Der von BRUSA entwickelte hochpolige Asynchronmotor erzeugt das notwendige Drehmoment für die hohe Steigfähigkeit des Coaster. Gleichzeitig erlaubt der Motor durch seinen grossen Dynamikbereich hohe Spitzengeschwindigkeiten.
Sicherheit Der Antrieb wird auf dem Prüfstand zahlreichen Tests unterzogen. Dabei wird nicht nur der Motor elektrisch und mechanisch geprüft, sondern auch der Leistungselektronik Umrichter und die Funktionen der zugehörigen Software.
Die geringen EMV-Störungen durch den Einsatz der SoftSwing-Technik helfen dabei enorm.
Zahnradantrieb Die Kraftübertragung erfolgt über ein Zahnrad. Damit wird erst die Steigfähigkeit möglich. Anderseits erlaubt die feste Verzahnung mit der Strecke eine zentimetergenaue Bestimmung der Fahrzeugposition.
Energie-Zuführung Die Hauptbatterie an Bord wird in kurzen und langen Pausen in den Stationen über eine Stromschiene automatisch aufgeladen. Die gesamte Ladetechnik wurde von BRUSA entwickelt.
Montage einer Coaster-Anlage
Zuerst werden Säulen auf vorbereitete Fundamente montiert. In unwegsamem Gelände arbeitet ein Helikopter am effizientesten.
Anschliessend erfolgt die Fahrbahnmontage auf die Säulen.
Das kann eine recht luftige Angelegenheit werden...
Der Coaster ist bereit für die Fahrgäste.
Fernsehen
Jan. 2005 ORF1 Vorarlberg
(WMV; 5MB)
Juli 2005 NEWS CH (WMV; 9MB)
Juni 2005 SF-DRS Schweiz aktuell
(WMV; 11MB)
April 2005 SF-DRS Mensch-Technik-Wissenschaft
(WMV; 7MB)
April 2005 ORF Modern Times
(WMV; 10MB)
 
 
 
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